Die Top 10 Inseln in Vietnam

Vietnam ist mit seiner über 3.000 Kilometer langen Küstenlinie ein wahres Paradies für Insel-Liebhaber, wobei die Vielfalt der Eilande weit über die bekannten Postkartenmotive hinausgeht. Während die Halong-Bucht im Norden mit ihren ikonischen Kalksteinfelsen weltweit berühmt ist, verbergen sich im zentralen und südlichen Teil des Landes Archipele, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Von luxuriösen Resort-Inseln mit internationalem Standard bis hin zu abgelegenen Fischerdörfern, in denen die Zeit stehen geblieben scheint, bietet Vietnam für jeden Reisestil das passende Ziel.

Im Jahr 2026 hat sich die Infrastruktur deutlich verbessert, was den Zugang zu ehemals schwer erreichbaren Orten wie Phú Quý oder Nam Du erleichtert hat, ohne dass diese ihren authentischen Charme komplett verloren haben. Ob Sie nun erstklassige Tauchreviere suchen, steile Dschungelpfade bewandern möchten oder einfach nur in einer Hängematte unter Kokospalmen abschalten wollen – die vietnamesische Inselwelt hält für Entdecker und Erholungssuchende gleichermaßen Schätze bereit.

Hier ist die detaillierte Auswahl der 10 besten Inseln für Ihre Reiseplanung:


Die Top 10 Inseln Vietnams im Detail

  1. Phú Quốc (Süden): Die größte Insel des Landes ist ein Allrounder. Sie bietet alles von High-End-Resorts und Vergnügungsparks bis hin zu den ruhigen Stränden im Norden. Besonders die Sonnenuntergänge am Long Beach sind legendär.

  2. Côn Đảo (Süden): Dieses Archipel war einst eine berüchtigte Gefängnisinsel und hat sich zu einem exklusiven Naturparadies gewandelt. Die Strände sind unberührt, und die Insel ist einer der wichtigsten Orte in Vietnam für den Schutz von Meeresschildkröten.

  3. Cát Bà (Norden): Als größte Insel der Lan-Ha-Bucht ist sie die perfekte Basis, um den Menschenmassen der Halong-Bucht zu entkommen. Der Nationalpark im Inneren der Insel lädt zu Trekking-Touren ein, während die Buchten ideal zum Kajakfahren sind.

  4. Lý Sơn (Zentralvietnam): Entstanden aus vulkanischer Aktivität, bietet diese Insel eine surreale Landschaft. Bekannt als das „Königreich des Knoblauchs“, fasziniert sie durch ihre Kraterseen, Pagoden in Höhlen und das tiefblaue Meer.

  5. Nam Du (Süden): Ein Geheimtipp für Puristen. Hier gibt es keine großen Hotels, sondern einfache Gästehäuser. Die Anreise per Fähre wird mit türkisblauem Wasser und einer herzlichen, lokalen Atmosphäre belohnt.

  6. Cù Lao Chàm (Zentralvietnam): Nur eine kurze Bootsfahrt von Hội An entfernt, ist diese Inselgruppe ein geschütztes Biosphärenreservat. Die Unterwasserwelt mit ihren Korallenriffen ist ein Highlight für Schnorchler.

  7. Phú Quý (Süden): Diese Insel ist rau, windig und unglaublich fotogen. Sie zieht vor allem Individualreisende an, die das „echte“ Vietnam suchen und gerne mit dem Roller die einsamen Küstenstraßen erkunden.

  8. Hòn Sơn (Süden): Eine charmante Mischung aus Fischerdörfern und dichten Wäldern. Wer gerne wandert, wird den Aufstieg auf den höchsten Berg der Insel lieben, von dem aus man einen Panoramablick über den Golf von Thailand hat.

  9. Cô Tô (Norden): Diese Insel im Nordosten ist für ihre Weitläufigkeit und die schneeweißen Sandstrände bekannt. Da sie fernab der Haupttouristenrouten liegt, findet man hier selbst in der Hochsaison noch ein ruhiges Plätzchen.

  10. Bình Ba (Zentralvietnam): Diese Insel in der Nähe von Nha Trang ist berühmt für ihre Hummerzucht. Kulinarisch interessierte Reisende kommen hier voll auf ihre Kosten, sollten jedoch vorab die aktuellen Zugangsbeschränkungen prüfen.


Orientierungshilfe für Ihre Wahl

Fokus Beste Wahl Besonderheit
Infrastruktur & Luxus Phú Quốc Beste Fluganbindung und Resort-Auswahl.
Natur & Stille Côn Đảo Exklusiv, ruhig und ökologisch wertvoll.
Aktivurlaub Cát Bà Kombination aus Klettern, Wandern und Wasser.
Abseits der Pfade Lý Sơn / Phú Quý Authentisch, günstig und sehr lokal.

Da Vietnam sich über 1.600 Kilometer erstreckt, ist das Land in drei verschiedene Klimazonen unterteilt. Das bedeutet für Ihre Planung im Jahr 2026: Irgendwo in Vietnam ist eigentlich immer „Saison“ – man muss nur wissen, wo.

Hier ist die Übersicht für die verschiedenen Regionen und ihre jeweiligen Insel-Highlights:

1. Nordvietnam (z. B. Cát Bà, Cô Tô)

Im Norden gibt es vier ausgeprägte Jahreszeiten. Die Winter können hier überraschend kühl und neblig sein.

  • Beste Zeit: März bis Mai (Frühling) und September bis November (Herbst).

  • Wetter: Angenehme Temperaturen (20–28°C) und meist klarer Himmel.

  • Warum dann? Perfekt für Kreuzfahrten in der Halong-Bucht oder Wanderungen im Cát Bà Nationalpark.

  • Vermeiden: Juli und August (sehr heiß, hohe Taifun-Gefahr, oft Hafensperrungen).

2. Zentralvietnam (z. B. Cù Lao Chàm, Lý Sơn)

Diese Region hat einen verschobenen Rhythmus und ist ideal, wenn es im Rest des Landes regnet.

  • Beste Zeit: Februar bis August.

  • Wetter: Viel Sonnenschein, trocken und heiß (bis zu 35°C im Sommer). Die See ist ruhig, was die Überfahrt nach Lý Sơn sicher macht.

  • Warum dann? Ideale Bedingungen zum Schnorcheln und Tauchen bei den Cham-Inseln.

  • Vermeiden: Oktober bis Dezember (Heftige Regenfälle und Sturmgefahr).

3. Südvietnam (z. B. Phú Quốc, Côn Đảo, Nam Du)

Hier herrscht ein klassisches tropisches Klima mit einer Trocken- und einer Regenzeit.

  • Beste Zeit: November bis April (Trockenzeit).

  • Wetter: Stabiles, sonniges Wetter bei 25–32°C. Das Wasser ist kristallklar.

  • Warum dann? Dies ist die absolute Hochsaison für Phú Quốc und Côn Đảo. Besonders zwischen Januar und März ist das Meer am ruhigsten.

  • Besonderheit Côn Đảo: Wer Schildkröten bei der Eiablage sehen möchte, sollte trotz Regenzeit zwischen Mai und September kommen.


Zusammenfassender Reiseplaner 2026

Monat Beste Region Top Insel-Ziel
Jan – Feb Süden Phú Quốc (Perfekt zum Überwintern)
Mär – Apr Gesamtes Land Alle Inseln (Beste Zeit für eine Rundreise)
Mai – Aug Zentrum Lý Sơn / Cù Lao Chàm (Badesaison pur)
Sep – Okt Norden Cát Bà (Goldene Herbststimmung)
Nov – Dez Süden Côn Đảo (Beginn der besten Reisezeit)