Taiwan befindet sich zwar in Ostasien, aber es ist nicht weit entfernt von den Philippinen. Taiwan ist kompakt, abwechslungsreich und überraschend vielseitig. Moderne Großstädte, traditionelle Tempel, Nachtmärkte, Berglandschaften und eine wilde Pazifikküste liegen oft nur wenige Stunden voneinander entfernt. Wer Taiwan nicht nur abhaken, sondern wirklich erleben möchte, sollte sich auf wenige Regionen konzentrieren und dafür mehr Zeit vor Ort lassen.
National Chung Cheng University und 5-Tage-Route
Taiwan verbindet auf engem Raum sehr unterschiedliche Reiseerlebnisse. In Taipeh stehen moderne Hochhäuser neben alten Tempeln. Wenige Stunden später erreicht man Bergdörfer, Seen, Teeplantagen, tropische Küsten und ruhige Orte am Pazifik.
Die Insel eignet sich besonders für Individualreisende. Das Bahnnetz ist gut ausgebaut, viele Orte sind mit Bus und Zug erreichbar, und auch ohne Mietwagen lässt sich eine abwechslungsreiche Route planen. Wer nur fünf bis sieben Tage Zeit hat, sollte allerdings nicht versuchen, die gesamte Insel in eine einzige Reise zu pressen.
Die angenehmste Reisezeit für Taiwan ist meist von März bis Mai sowie von Oktober bis November. Von Dezember bis Februar ist es besonders im Norden deutlich kühler und häufiger grau oder regnerisch, während der Süden meist mild bleibt. Die regenreichste Zeit liegt ungefähr zwischen Mai und September: Im Mai und Juni bringt die Pflaumenregenzeit häufig längere Niederschläge, von Juli bis Oktober können zusätzlich Taifune auftreten.
Die Hauptstadt ist der beste Einstieg in Taiwan. Taipei 101, der Longshan-Tempel, historische Viertel, Aussichtspunkte und Nachtmärkte zeigen die wichtigsten Gegensätze der Insel.
Das ehemalige Goldgräberdorf liegt an einem steilen Berghang. Enge Treppen, rote Laternen, Teehäuser und der Blick Richtung Meer machen Jiufen zu einem der bekanntesten Ausflugsziele im Norden.
Kleine Bahnhöfe, alte Bergorte, eine Bahnstrecke mitten durch den Ort und der bekannte Shifen-Wasserfall machen die Region zu einem guten Tagesausflug ab Taipeh.
Der größte See Taiwans liegt im Inselinneren und wird von Bergen umgeben. Besonders früh am Morgen und am Abend zeigt sich die ruhige Seite der Region.
Nebelwälder, Teeplantagen, alte Zypressen und die historische Bergbahn machen Alishan zu einem der bekanntesten Naturziele Taiwans.
Tainan ist eine der geschichtlich bedeutendsten Städte des Landes. Tempel, alte Straßen, traditionelle Viertel und Streetfood stehen hier im Mittelpunkt.
Die Hafenstadt im Süden wirkt offener und entspannter als Taipeh. Pier-2 Art Center, Cijin Island und die Hafenpromenade sind die wichtigsten Ziele.
Im tropischen Süden warten Küstenstraßen, Strände, Felsen und Aussichtspunkte. Kenting eignet sich besonders für eine Erkundung mit Roller oder Mietwagen.
Die Ostküste ist landschaftlich besonders stark. Berge, Reisfelder und lange Abschnitte am Pazifik machen die Strecke zwischen Hualien und Taitung zu einem der schönsten Teile der Insel.
Ein ungewöhnlicher Touristen-Hotspot ist die National Chung Cheng University in Minxiong bei Chiayi. Der weitläufige Campus ist bekannt für seine symmetrischen Gebäude, Grünanlagen, Wasserflächen und als Drehort der taiwanischen Serie Meteor Garden.
Wer ohnehin nach Chiayi fährt oder die Universität aus persönlichem Interesse besuchen möchte, kann sie sinnvoll in eine kurze Taiwan-Route einbauen. Für einen Rundgang sollten etwa zwei bis drei Stunden eingeplant werden.
Zur Universität und zur 5-Tage-Route
Bei fünf bis sieben Tagen ist weniger mehr. Statt Taipeh, Sun Moon Lake, Alishan, Tainan, Kaohsiung und Kenting in eine einzige Reise zu pressen, ist eine klare Auswahl sinnvoller.
Zwei Tage für Tempel, Altstadt, Taipei 101, Aussicht und Nachtmarkt.
Ein Tagesausflug in die Bergregion nordöstlich der Hauptstadt.
Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug, Besuch der National Chung Cheng University und Übernachtung in Chiayi.
Am letzten Tag zurück nach Taipeh oder, bei mehr Zeit, weiter Richtung Tainan.
Taiwan bietet auf engem Raum ungewöhnlich viel Abwechslung. Taipeh zeigt die moderne und urbane Seite, Jiufen und Shifen stehen für Bergorte und Tradition, während Chiayi mit der National Chung Cheng University einen ungewöhnlichen Zwischenstopp bietet.
Wer nur wenige Tage Zeit hat, sollte bewusst auswählen. Zwei Tage Taipeh, ein Tagesausflug nach Jiufen und Shifen sowie ein Besuch der Universität ergeben eine kompakte Route, die abwechslungsreich bleibt, ohne zur reinen Transportreise zu werden.
Wer nicht nur Taipeh und den Norden sehen möchte, kann Taiwan auf einer längeren Rundreise von der Westküste bis zur Ostküste entdecken. Für diese Route sollten mindestens 14 Tage, entspannter jedoch 16 Tage eingeplant werden.
Die Reise beginnt in Taipeh, führt über die Bergregionen und historischen Städte in den Süden und anschließend entlang der Pazifikküste zurück nach Norden.
Die ersten Tage gehören der Hauptstadt und dem Norden Taiwans. In Taipeh stehen der Taipei 101, der Longshan-Tempel, die Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle, Dihua Street und ein Nachtmarkt auf dem Programm.
Ein weiterer Tag führt zum Yehliu Geopark, nach Shifen und in das Bergdorf Jiufen mit seinen roten Laternen, Teehäusern und engen Gassen.
Von Taipeh geht es über Taichung zum Sun Moon Lake. Eine Bootsfahrt, eine Fahrradtour und der Wenwu-Tempel gehören zu den wichtigsten Erlebnissen rund um den See.
Alishan ist bekannt für Nebelwälder, alte Zypressen, Teeplantagen und die historische Bergbahn. Wer früh aufsteht, kann den Sonnenaufgang über den Bergen erleben.
Nach Alishan geht es Richtung Chiayi und zur National Chung Cheng University in Minxiong.
Der große Campus ist für seine symmetrische Architektur, Seen, Grünanlagen und als Drehort der Serie Meteor Garden bekannt. Für den Rundgang sollten zwei bis drei Stunden eingeplant werden.
Mehr über die National Chung Cheng University
Tainan gehört zu den ältesten und kulturell interessantesten Städten Taiwans. Chihkan Tower, Konfuzius-Tempel, Shennong Street, Anping Fort und die bekannte Streetfood-Kultur stehen im Mittelpunkt.
In Kaohsiung warten das Pier-2 Art Center, die Hafenpromenade, Cijin Island und der Liuhe Night Market.
Kenting bietet tropische Küstenlandschaften, Strände, Felsen und Aussichtspunkte. Besonders sehenswert sind der Eluanbi-Leuchtturm, der Longpan Park, Nanwan Beach, Baisha Beach und Maobitou.
Von Kenting geht es weiter nach Taitung. Die Region ist ruhiger und ländlicher als die Westküste.
Je nach Zeit können der Taitung Forest Park, Dulan, die Brown Boulevard oder die Reisfelder bei Chishang besucht werden.
Die Strecke zwischen Taitung und Hualien gehört zu den schönsten Landschaftsrouten Taiwans.
Pazifik-Ausblicke, kleine Küstenorte, Reisfelder und grüne Berge begleiten die Fahrt. Mögliche Stopps sind Sanxiantai, Shitiping und Qixingtan Beach.
Am letzten Tag bleibt noch Zeit für Hualien oder einen kurzen Ausflug in die Umgebung. Straßen und Wanderwege rund um Taroko sollten wegen möglicher Sperrungen immer aktuell geprüft werden.
Anschließend geht es mit dem Zug zurück nach Taipeh.
Wer entspannter reisen möchte, sollte 16 Tage einplanen oder einzelne Ziele wie den Sun Moon Lake, einen zweiten Tag in Kenting oder Taitung streichen.
Für einen ersten Eindruck reichen fünf bis sieben Tage. Dann sollte man sich auf Taipeh, Jiufen, Shifen und höchstens ein weiteres Ziel konzentrieren. Für eine Rundreise mit Sun Moon Lake, Alishan, Tainan, Kaohsiung, Kenting und der Ostküste sind mindestens 14 Tage sinnvoll.
Besonders angenehm sind häufig die Monate März bis Mai sowie Oktober und November. Dann sind die Temperaturen meist milder als im Hochsommer. Im Sommer kann es sehr heiß, feucht und regenreich werden. Außerdem können Taifune Reisepläne beeinflussen.
Taiwan gilt grundsätzlich als sicheres Reiseland. Die Kriminalitätsrate ist vergleichsweise niedrig, und öffentliche Verkehrsmittel können meist auch am Abend problemlos genutzt werden.
Größere Risiken entstehen eher durch starken Verkehr, Erdbeben, Taifune, hohe Temperaturen, rutschige Wanderwege und gefährliche Meeresströmungen.
Die Einreisebestimmungen hängen von der Staatsangehörigkeit, der Reisedauer und dem Reisezweck ab. Vor der Abreise sollten die aktuellen Regeln bei den zuständigen Behörden geprüft werden.
Der Reisepass sollte für die gesamte Reise gültig sein. Auch ein Weiterflug- oder Rückflugticket kann bei der Einreise verlangt werden.
Vom internationalen Flughafen Taiwan Taoyuan erreicht man Taipeh mit dem Airport MRT, dem Bus, dem Taxi oder einem privaten Transfer.
Der Airport MRT ist für viele Reisende die einfachste Verbindung zum Hauptbahnhof von Taipeh.
An der Westküste verbindet der Hochgeschwindigkeitszug die wichtigsten Städte. Regionalzüge, Busse und Nahverkehrssysteme ergänzen das Verkehrsnetz.
In Taipeh und Kaohsiung ist die Metro besonders praktisch. Für abgelegene Bergregionen, kleinere Küstenorte oder den Kenting-Nationalpark können Mietwagen, Roller oder private Transfers sinnvoll sein.
Für Taipeh, Jiufen, Shifen, Taichung, Chiayi, Tainan und Kaohsiung ist ein Mietwagen nicht zwingend erforderlich.
Für Kenting, abgelegene Bergregionen und längere Abschnitte an der Ostküste bietet ein eigenes Fahrzeug jedoch mehr Flexibilität.
In touristischen Regionen werden Roller vermietet. Ob eine Vermietung möglich ist, hängt vom Führerschein, einem internationalen Führerschein und den Regeln des jeweiligen Vermieters ab.
Der Verkehr kann ungewohnt und teilweise hektisch sein. Schutzhelm, Versicherungsschutz und ausreichend Fahrpraxis sind wichtig.
Taiwan ist meist günstiger als Japan, aber nicht überall ein Billigreiseland. Nachtmärkte, lokale Restaurants, Busse und Regionalzüge sind oft preiswert.
Hochgeschwindigkeitszüge, moderne Hotels, private Transfers und bekannte Touristenorte können das Reisebudget deutlich erhöhen.
In Hotels, Einkaufszentren und größeren Restaurants werden Kreditkarten häufig akzeptiert.
Auf Nachtmärkten, in kleinen Restaurants, bei Straßenständen und in ländlichen Regionen ist Bargeld weiterhin wichtig.
Geldautomaten gibt es an Flughäfen, Bahnhöfen, Banken und in vielen Convenience Stores. Nicht jede ausländische Karte funktioniert an jedem Automaten.
Reisende sollten möglichst mehr als eine Karte mitnehmen und die möglichen Gebühren ihrer Bank prüfen.
Die wichtigste Sprache ist Mandarin-Chinesisch. Außerdem werden Taiwanisch und weitere regionale sowie indigene Sprachen gesprochen.
In Hotels, an Bahnhöfen und bei touristischen Sehenswürdigkeiten ist englische Beschilderung häufig vorhanden. In kleineren Orten kann eine Übersetzungs-App hilfreich sein.
Prepaid-SIM-Karten und eSIM-Angebote sind für Touristen erhältlich. Eine lokale Datenverbindung erleichtert Navigation, Übersetzungen, Fahrplanauskünfte und die Bestellung von Fahrdiensten.
Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob das eigene Smartphone eSIM unterstützt und ob das Angebot auch eine lokale Telefonnummer enthält.
In Taiwan werden überwiegend Steckdosen der Typen A und B verwendet. Die Netzspannung beträgt in der Regel 110 Volt.
Für Geräte mit europäischen Steckern ist meist ein Reiseadapter erforderlich. Vorher sollte geprüft werden, ob Ladegeräte und Elektrogeräte mit 110 Volt funktionieren.
Zu den bekannten Gerichten gehören Beef Noodle Soup, Dumplings, Austernomelett, Braised Pork Rice, Pfefferbrötchen, Hot Pot, Bubble Tea und verschiedene regionale Nudelsuppen.
Nachtmärkte sind ideal, um mehrere kleine Gerichte zu probieren. Besonders Taipeh, Tainan und Chiayi sind für lokale Spezialitäten bekannt.
In Taipeh eignen sich der Raohe Night Market und der Ningxia Night Market besonders gut für Streetfood.
Weitere bekannte Märkte sind der Shilin Night Market in Taipeh, der Wenhua Road Night Market in Chiayi und der Liuhe Night Market in Kaohsiung.
Ja, Jiufen ist trotz des starken Besucherandrangs sehenswert. Besonders am späten Nachmittag und am Abend entsteht durch die roten Laternen, Treppengassen und Teehäuser eine besondere Atmosphäre.
Wer es ruhiger möchte, sollte Nebenstraßen erkunden oder eine Nacht in Jiufen verbringen.
Die drei Ziele lassen sich mit einer organisierten Tour oder einem privaten Fahrer an einem langen Tag verbinden.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Kombination deutlich aufwendiger. Entspannter ist es, Jiufen und Shifen zusammenzufassen und Yehliu separat zu besuchen.
Der Sun Moon Lake lohnt sich besonders für Reisende, die Natur, Fahrradtouren und ruhigere Landschaften mögen.
Eine Übernachtung ist empfehlenswert, weil der See am frühen Morgen und am Abend deutlich angenehmer wirkt als während der Hauptbesuchszeit.
Ja. Der Sonnenaufgang und das Wolkenmeer sind wetterabhängig und nicht garantiert.
Auch die alten Wälder, Teeplantagen, Bergbahn und Wanderwege machen Alishan zu einem lohnenden Reiseziel.
Der Zugang zur Taroko-Schlucht kann durch Erdbeben, Steinschlag, Reparaturarbeiten oder starke Regenfälle eingeschränkt sein.
Reisende sollten deshalb unmittelbar vor dem Besuch die aktuellen Hinweise der Nationalparkverwaltung und der Verkehrsbehörden prüfen.
Die National Chung Cheng University lohnt sich besonders für Fans der Serie Meteor Garden, für Fotografen und für Reisende, die ungewöhnliche Architektur und weitläufige Campusgelände mögen.
Wer keinen Bezug zur Serie hat und nur wenige Tage Zeit besitzt, sollte Taipeh, Jiufen, Tainan oder den Sun Moon Lake meist höher gewichten.
Für einen normalen Rundgang reichen etwa zwei Stunden. Wer gezielt Drehorte suchen und viele Fotos machen möchte, sollte ungefähr drei Stunden einplanen.
Leichte, atmungsaktive Kleidung ist für viele Regionen sinnvoll. Zusätzlich gehören eine Regenjacke, bequeme Schuhe, Sonnenschutz und eine leichte Jacke für klimatisierte Räume oder Bergregionen ins Gepäck.
Wer Alishan oder andere höher gelegene Regionen besucht, sollte auch mit deutlich kühleren Temperaturen rechnen.
Leitungswasser wird häufig nicht direkt getrunken. Viele Einheimische verwenden abgekochtes oder gefiltertes Wasser.
Trinkwasser ist in Convenience Stores und Supermärkten fast überall erhältlich.
Die mobile Internetversorgung ist in Städten und entlang der wichtigsten Reiserouten meist sehr gut.
In abgelegenen Bergen, Tunneln oder dünn besiedelten Küstenregionen kann die Verbindung schwächer sein.
Ja. Taiwan eignet sich sehr gut für Individualreisende. Das Bahnnetz ist gut ausgebaut, viele Schilder sind zusätzlich auf Englisch beschriftet und Unterkünfte lassen sich in allen wichtigen Regionen finden.
Für abgelegene Bergregionen und Teile der Ostküste ist jedoch etwas mehr Planung erforderlich.
Transparenz: Einige Links sind Werbung/Affiliate-Links. Wenn du darüber etwas nutzt oder abschließt, kann ich eine Provision erhalten. Für dich entstehen dadurch in der Regel keine Mehrkosten. Inhalte sind allgemeine Infos – keine Beratung.
suedostasientravel.com ist ein unabhängiger Reiseblog und Ratgeber. Auf dieser Webseite werden keine Reisen verkauft und keine kostenpflichtigen Verträge abgeschlossen. Bei externen Buchungs- und Vergleichslinks kommt ein Vertrag ausschließlich mit dem jeweiligen Anbieter zustande.
Teilweise werden auf dieser Website KI-generierte Illustrationen und Symbolbilder verwendet
Ein paar Cent in die Kaffeekasse. So unterstützt du unsere Arbeit und diesen Blog. Danke! 🙏
☕ Zur Kaffeekasse|Franks Ledermanufaktur |Beste Reisezeit Philippinen | Günstige Unterkünfte Philippinen |Flüge günstig buchen | Heiraten in Hongkong |
Alle Bilder dieser Website sind urheberrechtlich geschützt. Dies gilt auch für individuell erstellte KI-Bilder. Nutzung, Kopie, Bearbeitung oder Weiterverwendung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung. Verstöße werden rechtlich verfolgt.
