📋 Visa-Übersicht Philippinen 2026

Die Einreisebestimmungen für die Philippinen sind für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz grundsätzlich vergleichsweise unkompliziert. Je nach Reisedauer und Aufenthaltszweck kommen unterschiedliche Visa- und Aufenthaltsoptionen infrage.

Die folgende Übersicht dient der allgemeinen Orientierung und zeigt die gängigsten Möglichkeiten für touristische und längere Aufenthalte.

Wichtiger Hinweis: Visum-, Einreise- und Zollbestimmungen können sich kurzfristig ändern. Alle Angaben auf dieser Seite dienen nur der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine rechtsverbindliche Auskunft. Verbindliche Informationen erhalten Sie ausschließlich bei der zuständigen Botschaft, dem Konsulat oder der offiziellen Immigration der Philippinen.


Die folgende Tabelle gibt einen kompakten Überblick über die gängigsten Optionen für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsangehörige.

Visum-Typ Dauer Kosten (ca.) Besonderheiten
Visa Free Entry in der Regel 30 Tage gebührenfrei Für viele Touristen die Standardoption; üblicherweise sind ein Reisepass mit ausreichender Gültigkeit, ein Rück- oder Weiterflugticket und die eTravel-Registrierung erforderlich.
Touristenvisum (9a) bis 59 Tage ab ca. 30 € Vorab bei der zuständigen philippinischen Auslandsvertretung beantragbar; sinnvoll, wenn direkt ein längerer Aufenthalt geplant ist.
Visa Extension verlängerbar vor Ort ab ca. 50 € Eine Verlängerung bei der Bureau of Immigration ist je nach Ausgangsstatus möglich. Gebühren und genaue Abläufe können sich je nach Fall unterscheiden.
Balikbayan Status bis zu 1 Jahr in der Regel gebührenfrei Für ehemalige Filipinos sowie unter bestimmten Voraussetzungen für mitreisende Ehepartner und Kinder.
SRRV (Retirement) langfristig je nach Kategorie Voraussetzungen, Gebühren und Einlagen unterscheiden sich je nach Programm und persönlicher Situation deutlich.
13(a) Visum dauerhaft möglich ca. 150 € + weitere Gebühren Für Ausländer, die mit einem philippinischen Staatsangehörigen verheiratet sind; Details und Gebühren hängen vom Verfahren und Einzelfall ab.

Länger bleiben? So funktioniert die Visumverlängerung auf den Philippinen

Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist bei touristischer Einreise in vielen Fällen zunächst ein visumfreier Aufenthalt von bis zu 30 Tagen möglich. Wenn du länger bleiben möchtest, kommen je nach Einreisestatus und persönlicher Situation verschiedene Verlängerungsoptionen infrage.

Schritt 1: Erste Verlängerung nach visumfreier Einreise

Wer zunächst visumfrei für 30 Tage eingereist ist, kann diesen Aufenthalt in der Regel um weitere 29 Tage verlängern. Dadurch ergibt sich üblicherweise ein Gesamtaufenthalt von bis zu 59 Tagen. Die Bureau of Immigration führt dieses Verfahren als „Visa Waiver“ für nicht visumpflichtige Touristen.

  • Wann beantragen? Am besten nicht erst am letzten Tag, sondern mit etwas zeitlichem Puffer vor Ablauf des erlaubten Aufenthalts.
  • Gebühren: Zusätzlich zur eigentlichen Verlängerung können weitere Verwaltungs- oder Bearbeitungsgebühren anfallen.

Schritt 2: Länger als 59 Tage bleiben

Wenn du über die ersten 59 Tage hinaus auf den Philippinen bleiben möchtest, sind weitere Verlängerungen grundsätzlich möglich. Dabei hängen Dauer, Gebühren und Anforderungen vom jeweiligen Fall und vom aktuellen Verfahren der Immigration ab.

  • Wichtig: Wer sich als Tourist länger als 59 Tage im Land aufhält, muss grundsätzlich eine ACR I-Card beantragen. Die Bureau of Immigration beschreibt sie als ID-Karte für ausländische Staatsangehörige mit Aufenthalt von mehr als 59 Tagen. 

Wie funktioniert die Verlängerung?

Weg A: Persönlich bei der Bureau of Immigration

Eine Verlängerung kann persönlich bei einem Büro der Bureau of Immigration beantragt werden. Welche Standorte bestimmte Anträge bearbeiten, veröffentlicht die Behörde selbst. Je nach Ort und Auslastung können Bearbeitungszeit und Ablauf unterschiedlich sein. 

  • Mitbringen: In der Regel Reisepass, Antragsformular und die jeweils geforderten Unterlagen.
  • Zahlung: Zusätzliche Gebühren und Bearbeitungskosten sind möglich.
  • Praxis vor Ort: Kleidungsvorschriften und Abläufe können je nach Büro unterschiedlich streng gehandhabt werden. Es ist sinnvoll, ordentlich gekleidet zu erscheinen und ausreichend Zeit einzuplanen.

Weg B: Online über die e-Services

Die Bureau of Immigration bietet außerdem Online-Dienste an. Dort werden unter anderem Visa Waiver und Tourist Visa Extension als Services geführt. Ob dein konkreter Fall online bearbeitet werden kann, hängt vom jeweiligen Verfahren und Systemstatus ab.

  • Vorteil: Nicht jeder Antrag erfordert zwingend einen persönlichen Besuch.
  • Hinweis: Bei Online-Zahlungen können zusätzliche Transaktionskosten anfallen.
  • Empfehlung: Bewahre alle Bestätigungen, Zahlungsbelege und genehmigten Dokumente sorgfältig auf.

Exit Clearance (ECC) bei längeren Aufenthalten

Bei längeren Aufenthalten können vor der Ausreise zusätzliche Anforderungen gelten. Die Bureau of Immigration führt online unter anderem ECC-B als Ausreise-Freigabe für bestimmte ausreisende Ausländer mit gültiger ACR I-Card. Welche ECC-Variante im Einzelfall erforderlich ist, hängt vom Aufenthaltsstatus und von der individuellen Situation ab.

  • Wichtig: Kläre einige Tage vor Abreise direkt mit der Bureau of Immigration, ob du ein ECC benötigst.
  • Nicht bis zuletzt warten: Für einzelne Verfahren gelten Vorlaufzeiten oder zusätzliche Unterlagen.

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